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Sprache ist das wichtigste Kommunikationsmittel des Menschen.
Auch wenn die Stimme zum Schreien und Sprechen schon mit der Geburt des Kindes vorhanden ist,
muss das Sprechen erst gelernt werden. Dieser Vorgang ist sehr komplex, abhängig von objektiven
Bedingungen und subjektiven Voraussetzungen. Nicht selten wird diese Entwicklung der sprachlichen und
sprechtechnischen Fertigkeiten des Kindes durch unterschiedliche Einflussfaktoren negativ beeinträchtigt.
Diese Kinder zeigen eine
Sprach- und/oder Sprechentwicklungsstörung
Bei einer Sprechentwicklungsstörung können Kinder bestimmte Laute (k/g/r/l) gar nicht oder
nur inkorrekt artikulieren, Wortanfänge werden durch immer den gleichen Laut ersetzt (h/d) oder
dasselbe Wort wird immer wieder anders ausgesprochen. (z.B. Fisch: fis, sis, tif).
Bei einer Störung der Sprachentwicklung sind mehrere Bereiche betroffen: z.B. der Wortschatz
ist sehr gering, manche Kinder haben Schwierigkeiten bei der Wortfindung, das Kind reagiert
nicht altersgerecht auf Anforderungen, da ihm die Bedeutung von Wörtern nicht klar ist,
und/oder bestimmte Wortarten werden nicht verwendet (Artikel/Präpositionen).
Mit Besorgnis wird die steigende Zahl sprachauffälliger Kinder im Vorschulalter von Fachleuten registriert.
Logopäden helfen Kindern bei der Bewältigung ihrer sprachlichen Probleme. Die logopädische Arbeit
beinhaltet die Beratung, Prävention, Erkennung und Behandlung dieser Störungen.
Sprache wird gelernt und Sprachauffälligkeiten können bei frühzeitiger Erkennung und durch
gezielte Anregungen verändert und behoben werden.
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